Stand: Juni 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform „Hofassistent" (nachfolgend „Dienst"), betrieben von Niklas Kastens, Harpstedter Straße 177, 28816 Stuhr (nachfolgend „Anbieter"). Der Dienst richtet sich an landwirtschaftliche Unternehmer und Betriebe (B2B). Die AGB gelten für alle Verträge, die über die Plattform geschlossen werden. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt.
Hofassistent ist eine webbasierte Software für das Betriebsmanagement in der Landwirtschaft. Der Dienst umfasst je nach gebuChtem Tarif:
Der Anbieter erbringt den Dienst mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns, schuldet jedoch keinen konkreten landwirtschaftlichen Beratungserfolg. Angaben in der App ersetzen keine fachkundige agrarrechtliche, steuerliche oder pflanzenbauliche Beratung.
Die Nutzung des Dienstes setzt eine Registrierung voraus. Der Nutzer verpflichtet sich,
Pro Betrieb ist ein Hauptkonto vorgesehen. Mehrfachkonten zur Umgehung von Tarifgrenzen sind untersagt.
Der Dienst wird in verschiedenen Tarifen angeboten (Starter kostenlos, Pro, Vollversion, Add-ons). Die jeweils aktuellen Preise sind auf der Preisseite (/preise) abrufbar. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Zahlungen werden monatlich oder jährlich über Stripe abgewickelt. Der Anbieter behält sich vor, Preise mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen per E-Mail anzupassen. Bei Preiserhöhungen hat der Nutzer ein außerordentliches Kündigungsrecht.
Kostenpflichtige Abonnements laufen monatlich und verlängern sich automatisch. Die Kündigung ist jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode möglich, entweder über die Einstellungen (/einstellungen/abo) oder per E-Mail. Nach Kündigung bleibt der Zugang bis zum Ende der bezahlten Periode erhalten. Der Anbieter kann das Konto bei schwerem Verstoß gegen diese AGB fristlos sperren.
Der Nutzer ist verpflichtet, den Dienst ausschließlich bestimmungsgemäß zu nutzen. Verboten ist:
Alle vom Nutzer eingetragenen Betriebsdaten verbleiben im Eigentum des Nutzers. Der Anbieter erhält lediglich das zur Diensterbringung erforderliche Nutzungsrecht. Der Nutzer kann seine Daten jederzeit über die Export-Funktionen (CSV, PDF) exportieren. Nach Kontolöschung werden Daten gemäß § 5 der Datenschutzerklärung gelöscht.
Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel an, übernimmt jedoch keine Garantie. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der Hauptnutzungszeiten durchgeführt und angekündigt. Bei Ausfall des KI-Assistenten durch Drittanbieterstörungen (Anthropic API) haftet der Anbieter nicht.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzungen. Im Übrigen ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder behördliche Bußgelder aufgrund fehlerhafter oder unvollständiger Dateneingaben durch den Nutzer ist ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Bußgelder aufgrund von DüV-, HIT- oder PSM-Meldepflichtverletzungen.
Der integrierte KI-Assistent erzeugt automatisch generierte Empfehlungen. Diese stellen keine rechtsverbindliche Beratung dar und können Fehler enthalten. Der Nutzer ist verpflichtet, KI-Empfehlungen kritisch zu prüfen, bevor er auf deren Basis betriebliche Entscheidungen trifft. Insbesondere bei Düngebedarfsermittlungen, Pflanzenschutzanwendungen und behördlichen Meldungen ist die Eigenverantwortung des Nutzers maßgeblich.
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen per E-Mail zu ändern. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die neuen AGB als angenommen. Auf diese Folge wird in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hingewiesen. Bei Widerspruch endet das Vertragsverhältnis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen AGB.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Für Verbraucher gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als der Verbraucherschutz des jeweiligen Landes dadurch nicht eingeschränkt wird. Da sich das Angebot an gewerbliche Nutzer (Landwirte als Unternehmer) richtet, ist Gerichtsstand Stuhr, Deutschland.